Der Forexmarkt (FOReign EXchange market)
– der Interbankmarkt, wurde im Jahre 1971 gebildet, wenn der Außenhandel von den fixierten zu den floating Valutakursen übergangen war. Das ist die Gesamtheit von Geschäften der Währungsmarktagente zum Austausch der abgestimmten Beträge einer Geldeinheit eines Landes auf die Währung anderes Landes gemäß dem abgestimmten Kurs für bestimmtes Datum. Beim Austausch wird der Kurs einer Währungseinheit bezüglich der anderen ganz einfach definiert: durch Nachfrage und Angebot - der gegenseitige Austausch von zwei Parteien.Die Umsätze von Valutageschäften auf dem internationalen Devisenmarkt wachsen ständig. Das ist mit der Entwicklung des internationalen Handelsgeschäftes und der Aufhebung von Währungseinschränkungen in vielen Ländern verbunden. Der tägliche Umsatz der Konversionsgeschäfte in der Welt betrug in der Mitte des Jahres 1998 1 Trillion 982 Mrd. US Dollars (Quote des Londonmarktes – c.a. 32% des Tagesumsatzes, in New-York wurde c.a. 18% ausgetauscht, Deutscher Markt – 10%). Beeindruckend ist nicht nur der Geschäftsumsatz selbst, sondern auch Marktentwicklungstempo. Im Jahre 1977 betrug der Tagesumsatz fünf Milliarden US Dollars, für 10 Jahre ist er bis 600 Mrd. gewachsen und hat 1 Trillion Dollars im Jahre 1992 erreicht. C.a. 80% aller Geschäfte betragen Schiebereien das Ziel von denen die Gewinnerhaltung aus dem Spiel mit Valutakursdifferenz. Zu diesem Spiel werden zahlreiche Teilnehmer angezogen, sowie Finanzorganisationen, als auch individuelle Investoren.
Infolge der raschen Entwicklungstempo der IT in den letzten zwei Jahrzehnten wurde der Markt selbst unerkennbar verändert. Der vom Heiligenschein der Heimlichkeit umwitterte Beruf des Devisendealers ist heutzutage fast zum Massenberuf geworden. Valutageschäfte, die vor kurzem als Privileg nur für größeren Banken waren, sind jetzt allgemeinverständlich dank den Elektronenhandelssystemen. Die größeren Banken bevorzugen oft Elektronenhandelsgeschäfte den individuellen zweiseitigen Geschäften. Die Quote der Elektronenbroker beträgt heute 11% des Forex - Umsatzes. Tagesumsatz der Geschäfte der größeren internationalen Banken (Deutsche Bank, Barclays Bank, Union Bank of Switzerland, Citi Bank, Chase Manhattan Bank, Standard Chartered Bank) erreicht Milliarden Dollars.
Bestimmungszweck des Forexmarktes als des Anwendungsbereiches der persönlichen, finanziellen, intellektuellen und psychologischen Fähigkeiten besteht nicht darin den „Feuervogel“ zu fangen. Manchmal gelingt es jemandem, aber nicht für lange Zeit. Der Hauptvorteil des Devisenmarktes besteht darrin, daß man dort den Erfolg mit eigener Geisteskraft erreichen kann.
Der andere wesentliche Vorteil des Devisenmarktes ist seltsamerweise seine Stabilität. Jeder weiß, daß die Haupteigenschaft des Finanzmarktes sein unerwarteter Rückgang/Fall ist. Aber zum Unterschied von einem Fondsmarkt FOREX fällt nicht. Wenn die Aktien an Wert verlieren das bedeutet Krach. Wenn Dollar zurückgegangen ist, das bedeutet nur, daß andere Währungseinheit stärker ist, z. B.Yen, der für einige Monate am Ende des 1998 um ein Viertel teuerer bezüglich Dollar geworden ist. Es gab die einzelnen Tage, wenn der Abfall des Dollars in Zehner % gemessen worden war. Aber der Markt war jedoch nicht rückgegangen. Gerade darin besteht die Stabilität des Marktes und dadurch die Stabilität mit diesem Markt verbundenen Geschäftes. Valuta ist eine absolut liquide Ware und man wird damit immer gehandelt.
Devisenmarkt ist der vierundzwanzigstündiger Markt, er ist nicht an bestimmten Arbeitszeiten der Börsen gebunden, der Handel spielt sich zwischen den Banken ab, die sich in verschiedenen Orten der Welt befinden. Die Flexibilität der Währungskursen ist so, daß wesentliche Änderungen sehr oft passieren, dadurch werden mehrere Geschäfte pro Tag möglich. Wenn man eine gut regulierte und sichere Handelstechnologie hat, kann man daraus ein Geschäft machen, mit dem seiner Effektivität nach kein anderes zu vergleichen wird. Nicht umsonst kaufen die größten Banken die teuerste elektronische Ausrüstung und haben im Personalbestand hunderte Brokers, die in verschiedenen Bereichen des Devisenmarktes tätig sind.
Die Startkosten für den Eintritt in dieses Geschäft sind heute sehr niedrig. In der Wirklichkeit um die Anfangsschulung zu bekommen, einen PC und Informationsservice zu beschaffen, ein Deposit zu bilden kostet einige Tausende Dollars, für dieses Geld kann man kaum ein reales Geschäft ! schaffen. Beim überflussiges Angebot in diesem Bereich Einen sicheren Broker zu finden ist auch durchaus reale Sache. Alles andere hängt vom Trader selbst ab. Heute ist wie in keinem anderen Tätigkeitsbereich alles von Ihnen selbst abhängig.
Das wichtigste, was der Markt für die erfolgreiche Tätigkeit von ihnen fordern wird ist nicht die Geldquantität, mit der sie auf den Markt kommen. Die Hauptsache ist die Fähigkeit sich ständig auf der Arbeit zur Marktforschung konzentrieren, Verständnis seiner Mechanisme und Teilnehmerinteressen, das ist die ununterbrochene Verbesserung ihrer Handelsansätze und die Disziplin in ihrer Umsetzung. Niemand hat den Erfolg auf diesem Markt erreicht mit vollen Segeln und mit seinem Kapital auf sein Ziel losgehend. Der Markt ist am stärksten. Er ist stärker als alle Zentralbanken mit ihren riesigen Valutareserven. Der Volksheld des Devisenmarktes George Soros hat Londoner Bank nicht bekämpft, wie viele denken. Er hat richtig im voraus erraten, daß es bei den existierenden Wiedersprüchen des europäischen Finanzsystems genug Probleme und Interessen gibt, die es einfach nicht ermöglichen den Pfund stabil zu halten. So passierte es auch. Bank of England, die mehr als 20 Mrd.Dollars auf die Stützung des Dollarskurse ausgegeben hat, hat ihn dem Markt überlassen. Der Markt hat dieses Problem gelöst und Soros hat seine Milliarde gewonnen.
Das Internationale Devisensystem hat den langen Weg für die tausendjährige Geschichte der Menschheit geschafft, aber gerade jetzt, heute erlebt es die interessantesten und unvorstellbaren Veränderungen. Zwei Hauptveränderungen bestimmen die neue Erscheinung des Weltdevisensystems:
a) Das Geld ist jetzt völlig vom irgendwelchen materiellen Träger abgetrennt
b) Hochleistungsfähuge Informations- und Telekommunikationstechnologien haben es ermöglicht die Geldsysteme verschiedener Länder zu einem einheitlichen Globalfinanzsystem zu vereinigen, das keine Grenze kennt.
Eigenartige vorteilhafte Marktbesonderheiten:
Liquidität: Der Markt bedient riesengroße Geldmassen und gewährt die volle Freiheit bei der Öffnung oder Löschung der Position gemäß der momentan existierenden Marktkotierung. Die hohe Liquidität ist eine mächtige Anziehungskraft und der Vorteil für jeden Investor, weil sie ihm die Freiheit bei der Öffnung oder Löschung der Position beliebiger Höhe gewährleistet
Operativheit: Infolge der 24-stündigen Arbeitsweise brauchen die teilnehmer des FOREXmarktes nicht zu warten, um auf dieses oder anderes Ereignis zu agieren, wie es auf vielen anderen Märkten passiert.
Erreichbarkeit: Die Möglichkeit 24 Stunden zu handeln – der Marktteilnehmer braucht nicht zu warten um auf dieses oder anderes Ereignis zu agieren
Flexible Regelung des Handelsorganisationssystems. Die Position kann auf dem Devisenmarkt für die im voraus bestimmte Frist auf Wunsch des Investors, was erlaubt seine zukünftige Aktivität im voraus zeitlich zu planen.
Wert: Forexmarkt hat tradizionell keine Kommissionsausgaben außer natürlicher Marktdifferenz bid/ask zwischen dem Preis des Angebots und der Nachfrage.
Eindeutigkeit der Kotierungen: Infolge der hohen Marktliquidität kann die Mehrheit der Verkäufe zum einheitlichen Marktpreis gemacht werden, was erlaubt das Problem der Unsicherheit zu vermeiden, die bei den Terminabschlüssen und anderen Deviseninvestitionen existieren, wo gleichzeitig und zum bestimmten Preis nur begrenzte Währungsquantität verkauft werden kann.
Marktausrichtung: Devisenverkehr hat durchaus bestimmte Ausrichtung/tendenz, die man für eine genug lange Zeitperiode verfolgen kann. Jede konkrete Währung zeigt nur für sie eigentümliche Änderungen in der Zeit, was den Investitionsmamagern die Manipulierungsmöglichkeiten auf dem Forexmarkt gibt.
Die Margengröße: Die Größe des „Kredithebels“ (Marge) auf dem Forexmarkt wird nur durch die Vereinbarung zwischen dem Kunden und derjeniger Bank oder Brokerfirma fesgesetzt, die für ihn den Eintritt auf den Markt gewähren. Sie beträgt in der Regel 1:100. D.h., wenn eine Kaution 1000 Dollars geleistet wird, kann der Kunde die Geschäfte in dem 100 Tausend Dollars äquivalenten Betrag abschließen. Die Benutzung solcher großen „Kredithebel“ / Leverage zusammen mit starker Variabilität der Währungskotierungen machen diesen Markt hochlukrativ aber auch risikoreich.
Marginales Handelssystem
Typische Geschäftsumsätze in der Bankhandel betragen 10 Millionen Dollars. Aber es ist durchaus klar, daß solche Umsätze für Privatinvestoren oder mindestens ihre Mehrheit unzugänglich sind.
Die Teilnahme der kleinen und mittleren Investoren auf dem Forex wurde dank der Vermittlertätigkeit der Dealer- oder Brokergesellschaften möglich. In vielen Ländern haben die kleinen und mittleren Investoren die Möglichkeit der Markterschließung und benutzen dabei in ihren Geschäften die Summen ab 2 Tausend US Dollars. Dealinggesellschaft stellt ihren Kunden eine Kreditlinie, sogenannte „Dealinghebel“ oder „Kredithebel“, die mehrmals den Depositbetrag übersteigt. Die Brokers, die die Dienstleistungen des Marginalhandels bereitstellen, fordern eine Depotgestellung und geben den Kunden die Möglichkeit die Devisengeschäfte (Einkauf/Verkauf) in der Höhe 50, 100 und sogar 200 Fach mehr als die Kautionssumme tätigen. Das Risiko der Verluste wird dem Kunden aufererlegt, das Depot dient als Sicherung für den Broker. Das Arbeitssystem über Dealing- (Broker-) Gesellschaft bekam den Namen „Marginalhandel“ ("margin trading").
Kurz gesagt, das Wesen des „Marginalhandels“ bedeutet folgendes: der Investor, während er das Kautionskapital plaziert, bekommt die Möglichkeit der Steuerung von Zielkrediten, die gegen diese Kaution bereitgestellt werden und Sicherung durch sein Depot der möglichen Verluste zu den geöffneten Devisenpositionen.
Wie schon erwähnt wurde, zum Unterschied von den Devisengeschäften mit realen Lieferungen oder mit dem realen Währungsaustausch benutzen die Teilnehmer des Forex, insbesondere wenn sie ein kleines Kapital besitzen, den Handel mit Versicherungsdepot - Marginal oder leverage Handel (margin trade oder leverage trade). Beim Marginalhandel jede Operation hat unbedingt zwei Stufen: Einkauf/Verkauv der Währung zu einem Preis, und dann der obligatorische Verkauf/Einkauf dieser Währung zu einem anderen oder gleichen Preis. Die erste Aktivität heißt die Öffnung der Position die zweite – Löschung der Position. Bei der Öffnung der Position erfolgt keine reale Lieferung der Währung und der die Position geöffnete Teilnehemer zahlt das Versicherungsdepot ein, das zur Gewährleistung der möglichen Verluste dient. Nach der Löschung der Position wird das Versicherungsdepot zurückbezahlt und erfolgt die Abrechnung der Gewinne oder Verluste.
Beim Marginalhandel besteht die Operation unbedingt aus zwei Stufen. Öffnung und Löschung der Position. Zum Beispiel, bei der Prognose der Verteuerung (Verstärkung) von EURO bezüglich Dollar, wir wollen für Dollars billigere EURO jetzt kaufen und diese zurück verkaufen, wenn sie billiger werden. In diesem Fall wird das Geschäft folgenderweise aussehen: Öffnung der Position – Einkauf von EURO - Löschung der Position – Verkauf. Die ganze Zeit, bis die Position geöffnet ist, haben wir „geöffnete Position in EURO“. Genauso, wenn wir prognosieren, das EURO billiger gegenüber Dollar wird, wird unsere Operation aus folgenden Schritten bestehen: Öffnung der Position – Verkauf des mehr teueren EURO – Löschung der Position – Einkauf der billiger gewordenen EURO. Auf diese Weise haben wir die Möglichkeit für Gewinnerhaltung sowie bei beim Abschlag als auch bei der Kurssteigerung.
Die Erschließung des FOREX erfolgt nur durch den Vermittler. Dieser Vermittler kann ein Dealingcenter sein. Diese Organisation stellt Ihnen einen Verbindungskanal bereit (PC oder Telefon) mit einem Broker, der ihnen die Währungskotierungen berichtet und durch den sie die Geschäfte verwirklichen können. Sie können auch unmittelbar vom „Hauscomputer“ durch Internet arbeiten. Diese Variante wurde in der letzten Zeit sehr stark verbreitet. Die Priese, die sie auf ihrem PC-Monitor sehen, - sind die Preise der realen Geschäfte auf dem FOREX.
Der Kunde schließt einen Vertrag mit der Gesellschaft. Gemäß diesem Vertrag verpflichtet sich die Gesellschaft im Auftrag des Kunden auf eigene Kosten und in ihrem Nahmen die Geschäfte abzuwickeln. Dabei entsteht bei ihr aus der Abwicklung solcher Geschäfte ein Verlustrisiko, deswegen zahlt der Kunde als die Kautionssumme den bestimmten Depotbetrag in der Bank ein. Die Höhe dieses Depotbetrages wird ausgehend von den Summen der von der Bank abgeschloßenen Geschäfte und dem Kunden bereitgestellten Leverage definiert. Falls die Dealing Gesellschaft Verluste aus dem abgewickelten Geschäft trägt, entstehen beim Investor die Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber in der Höhe dieses Verlustes. Diese Forderungen werden aus dem Kautionsdepot abbedeckt. Wenn die Gesellschaft einen Gewinn aus dem abgewickelten Geschäft erhalten hatte, hat sie die Verpflichtungen dem Investor gegenüber in der Höhe dieses Gewinnes. Der erhaltene Gewinn wird auf das Kautionsdepot des Kunden abgerechnet. Als verbindliche Bedingung gilt der Auftrag des Kunden der Gesellschaft auf Löschung der geöffneten Position, die Gesellschaft „spielt“ auf eigenes Geld. Wenn das nicht gemacht wird, kann die Bank selbst die lange Position mit einer kurzen Position abschließen, dabei kann der Kunde Verluste tragen. Auf dem Weltmarkt passiert ganz selten solche Situation wenn die Währungskurse einander gegenüber mehr als auf zwei Prozent ändern und es ist praktisch unmöglich für den Kunden seine Kaution zu verlieren. Wenn der Dealer der Bank sieht, daß die möglichen Verluste bei der ungünstigen Kursschwankung die Summe des Kautionsdepots übersteigen können, so kann er selbständig ohne Hinweis des Kunden die Position abschließen mit dem Verlust, der die Summe des Kautionsdepots nicht übersteigt.
Der Marginalhandel ist attraktiv durch seine Erreichbarkeit. Anlage der Mittel in die Wertpapiere der führenden Länder mit dem Zweck der Erhaltung des festen Einkommens wird kaum für unsere Landsleute interessant. Sicherlich sind die Obligationen des Föderativen Schatzamtes der USA die sichersten und stabilsten Bonds, aber bei ihrer Teuerung sie gewährleisten niedrige Ertragfähigkeit (c.a. 6% des Jahresums.) und sind dadurch ein Objekt der langfridtigen Anlagen. Die Ertragfähigkeit durch Aktien ist höher, aber die Dividendenhöhe hängt unmittelbar von der erfolgreichen Arbeit eines konkreten Betriebes und der Bevorzugung seiner Aktionäre. Als mehr interessant wird der Einkauf der Aktien zum Zweck des Spiels auf die Kurssteigerung, aber dafür braucht man größere Anlagen. Diese Begränzungen fehlen bei dem Marginalhandel – Sie können kaufen und verkaufen abhängig von Ihren Erwartungen und für die Geschäftsabwicklung reicht es nur 1-3 % vom Geschäftspreis.










